Die Global Entrepreneurship Week ist ein Paradebeispiel dafür, was erreicht
werden kann, wenn verschiedene Ideen und Unternehmenskulturen rund um den Globus
zusammen fließen.
Auch in diesem Jahr sind die Ziele des weltweiten Events hoch gesteckt. Erneut
soll das innovative Potenzial junger Menschen gefördert werden, um: gemeinsam
neue Ansätze für die Beantwortung wichtiger gesellschaftliche Grundfragen zu
finden - z.B. nach dem Klimaschutz oder der Armutsbekämpfung - und die Bedeutung
des unternehmerischen Denkens und Handelns für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Reichtum der Welt zu zeigen. Auch hochrangige Persönlichkeiten unseres Landes
zeigen sich von dieser Idee begeistert und unterstützen die Week in Deutschland.
Mit ihren Grußworten möchten sie alle Interessenten ermuntern, Teil des weltweiten
Events „Week 2009“ zu werden und junge Menschen zu fördern…
| Grußworte zur Global Entrepreneurship Week 2009 |
Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
(Mai 2009)
Unternehmen
und Kammern, Schulen und Hochschulen sowie zahlreiche Kooperationspartner
in Deutschland wirken in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Global Entrepreneurship
Week mit. Mit der „week“ kommt international in vielen Ländern der Welt
den Themen „Unternehmerische Selbständigkeit“ und „Gründergeist“ eine besondere
Aufmerksamkeit zu. Unsere Soziale Marktwirtschaft braucht unternehmerisch
denkende Menschen, die gute Ideen zu neuen Produkten und Dienstleistungen
weiterentwickeln und in innovative Geschäftsmodelle umsetzen.
Die „week“ ist ein wichtiger Impulsgeber, um die Gründungskultur in den
Köpfen von jungen Menschen verankern. Unternehmerisches Denken und Handeln
wird in zahlreichen Veranstaltungen an Schüler und Studierende, Auszubildende
und junge Erwachsene vermittelt. Die jungen Leute werden für das Gründungsthema
sensibilisiert, um ihr Interesse für eine Qualifizierung zu wecken oder
berufliche Alternativen aufzuzeigen. Sie erhalten dabei erste Einblicke,
zum Beispiel zur Funktionsweise der Wirtschaft. Es sind dies auch frühzeitige
Gelegenheiten, sich damit zu befassen, worauf es bei der Gründung ankommt
oder wie Unternehmen entstehen und sich entwickeln.
Ihre Aktionen und ihre Teilnahme an der Aktionswoche sind für uns besonders
wichtig. Denn die gesellschaftliche Wertschätzung von Unternehmertum und
die Gründungsbereitschaft sind in Deutschland im internationalen Vergleich
unterdurchschnittlich ausgeprägt.
Die „week“ unterstützt das Engagement des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Technologie im Gründungsbereich. Mit unseren Programmen JUNIOR und
Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST) stärken wir das Gründungsklima
an Schulen und Hochschulen. Konkret bieten wir Schülern und Studenten verschiedene
Module zur Existenzgründung wie z.B. Schülerunternehmen zu gründen oder
eigene Ideen durch Stipendien weiterzuentwickeln.
Als Schirmherr der Global Entrepreneurship Week 2009 freue ich mich über
viele, informative Veranstaltungen und spannende Events. Ich wünsche allen
Teilnehmern und Akteuren viel Freude und gutes Gelingen.
Ihr

Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Mai 2009)
Jürgen Seidel, Landesminister
für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
Wachstum
und Wohlstand unserer Gesellschaft sind eng an Engagement und Erfolg unserer
Wirtschaft gekoppelt. Wirtschaftliches Wachstum braucht unternehmerische
Persönlichkeiten, Bürgerinnen und Bürger, die etwas unternehmen, die eine
neue Firma gründen, ein Unternehmen weiterführen, die ihre Ideen in neue
Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen umsetzen. Solche Unternehmer gehen
bewusst Risiken ein. Doch schon der Volksmund sagt: „Wer nicht wagt, der
nicht gewinnt“.
Deshalb ist die Förderung des Gründergeistes an den Hochschulen eine
wichtige gemeinsame Aufgabe von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Genau
das ist der Grundgedanke der „Global Entrepreneurship Week 2009“. Wie schon
2007 und 2008 werden vom 16. bis 22. November 2009 Millionen junger Menschen
weltweit diese Unternehmenswoche begehen. Ihr Ziel ist es, junge Menschen
für unternehmerisches Denken und Handeln zu begeistern und sie zu inspirieren,
ihre Kreativität und ihre Ideen in die Entwicklung erfolgreicher Produkte
und Unternehmen zu investieren.
Die Week ist eine großartige Idee. Deshalb habe ich sie schon 2008 gerne
unterstützt. Wie im Vorjahr wird auch 2009 die Hochschule Wismar die Initiative
als Hauptinitiator der Week für die gesamte Bundesrepublik übernehmen.
Auf ihrem Weg zur „Unternehmerischen Hochschule“ wird sie insbesondere
in Mecklenburg-Vorpommern qualifizierte junge Menschen dazu ermutigen,
unternehmerisch aktiv zu werden. Wir brauchen die Tatkraft der neuen Generation
von Fach- und Führungskräften, Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie werden
es sein, die durch ihre Leidenschaft und ihren Mut, etwas selber zu tun,
maßgeblich zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen und den notwendigen
wirtschaftlichen Strukturwandel vorantreiben. Nur so werden die Investitionen
getätigt, die letztlich neue hochwertige und wissensbasierte Ausbildungs-
und Arbeitsplätze schaffen. Gerade bei wissensbasierten und innovativen
Existenzgründungen sind die Wachstums- und Beschäftigungseffekte besonders
nachhaltig.
Es ist mein Ziel, mehr junge, kluge Leute im Land zu halten, ihnen Perspektiven
zu zeigen, ihnen Gründe zu liefern, weshalb es sich lohnt, in Mecklenburg-Vorpommern
zu leben und zu arbeiten. Die Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft,
von Unternehmertum und Hochschule bringt uns dabei voran.
Ich wünsche allen Teilnehmern interessante Gespräche und den Veranstaltern
und Organisatoren gutes Gelingen, damit die „Global Entrepreneurship Week
2009“ in Deutschland auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wird.
Jürgen Seidel

Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Prof. Dr. Norbert Grünwald,
Rektor der Hochschule Wismar
Innovationen
aus Wirtschaft und Wissenschaft sind die Basis unseres gesellschaftlichen
Fortschritts und Wohlstandes. Jedoch wird Deutschland in internationalen
Studien ein wenig innovationsfreundliches Klima bescheinigt. Eine entscheidende
Ursache ist, dass Bildung und Gesellschaft kaum das unternehmerische Denken
und Handeln bzw. Unternehmertum fördern. Die Philosophie des »Betreuten
Lebens«, wie sie derzeit häufig praktiziert wird, ist ein Beispiel. Aber
auch die ständig aus großen deutschen Konzernen einströmenden Schlagzeilen
über überhöhte Managergehälter und zeitgleiche Entlassungswellen, über
Bestechung und Finanzskandale oder auch über illegale Überwachungspraktiken
sorgen für ein hohes Maß an Protestpotential, das eine Diskussion der Thematik
»Unternehmerisches Denken und Handeln« negativ belastet. Die Grundlage
für unsere Kampagne ist hingegen die EU-weite Definition des unternehmerischen
Denkens und Handelns, welche die wirtschaftliche, aber ebenso die soziale
und ethische Verantwortung des Unternehmers in den Vordergrund stellt und
wie folgt lautet:
Unternehmerisches Denken und Handeln ist die Fähigkeit, Ideen in die Tat
umzusetzen. Dies erfordert Kreativität, Innovation und Risikobereitschaft
sowie die Fähigkeit, Projekte zu planen und durchzuführen, um bestimmte
Ziele zu erreichen…. Der Einzelne sollte sich außerdem der ethischen
Stellung von Unternehmen bewusst sein und wissen, dass diese durch fairen
Handel oder soziale Unternehmensführung Vorbildfunktion haben können...
Eine wesentliche Kompetenz ist die Einschätzung der eigenen Stärken und
Schwächen sowie die Bewertung von Risiken und die Bereitschaft, gegebenenfalls
solche Risiken einzugehen. Eine unternehmerische Einstellung ist gekennzeichnet
durch Initiative, vorausschauendes Aktivwerden, Unabhängigkeit und Innovation
im privaten und gesellschaftlichen Leben sowie im Beruf. Dazu gehört auch
Motivation und Entschlossenheit, Ziele zu erreichen, ob nun persönlicher
Art oder gemeinsame Ziele mit anderen und/oder bei der Arbeit.
Es gibt tausende von Unternehmen in Deutschland, die den wirtschaftlichen
Erfolg mit sozialen und ethischen Grundsätzen verknüpfen und erfolgreich
sind. Wir möchten mit der Week diese Aspekte in die politische und gesellschaftliche
Stimmungslandschaft tragen und das unternehmerische Klima neu entfachen.
Wir möchten Sie hiermit recht herzlich zur Teilnahme an der Global Entrepreneurship
Week 2009 einladen. Sie findet auf der ganzen Welt und somit auch in Deutschland
in der Woche vom 16. bis zum 22. November 2009 statt.
Mit diesem internationalen Event möchten wir bei jungen Leuten zwischen
14 und 30 Jahren auf der ganzen Welt den Unternehmergeist wecken und ihre
Ideen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene vernetzen. In dieser
Woche werden Unternehmen, Hochschulen, Studenten, Politiker, Investoren
u.v.a.m. Projekte und Aktionen anbieten, »to celebrate the power of Entrepreneurship«.
Im letzten Jahr konnten wir bereits mehr als 12.000 junge Menschen allein
in Deutschland mitreissen. In diesem Jahr möchten wir noch mehr Menschen
erreichen. Deshalb trägt jede Veranstaltung in der Week dazu bei, den Leitgedanken
der weltweiten Initiative zu stärken. Ich bin auch erfreut, dass auch in
diesem Jahr die Global Entrepreneurship Week unter der Schirmherrschaft
des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor zu Guttenberg,
stattfinden wird. So unterstreicht dieses Event in Deutschland die Anerkennung
der Unternehmenskultur in der Gesellschaft. Sie können mit Ihrem Projekt,
Ihrer Maßnahme oder durch Sponsoring dazu beitragen, den jungen Menschen
in unserem Land Zukunftsperspektiven aufzuzeigen, die der Wirtschaft und
Gesellschaft von großem Nutzen sind. Werden Sie Partner der Initiative
und partizipieren Sie an der globalen Vernetzung der Akteure!
Herzliche Grüße

Prof. Dr. Norbert Grünwald
Rektor
Hochschule Wismar
University of Applied Sciences:
Technology, Business and Design
Henry Tesch
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Eine
exzellente Ausbildung ist das Fundament, um im Berufsleben Erfolg zu haben.
Unternehmen können nur dank hoher Qualifikation ihrer Mitarbeiter und innovativer
Konzepte weiter auf Wachstumskurs gehen. Die Chance junger Menschen, durch
ihre Ausbildung ihre Zukunft selbst zu gestalten und folglich ihr Leben
in eigener Regie führen zu können, ist ein großes Privileg. Ein Privileg,
das aber Anforderungen an sie selbst stellt, das der Ideen für Lebensentwürfe
bedarf und des Willens und der Kraft, diese umzusetzen.
Die berufliche Selbständigkeit zu erreichen, kann ein solcher Lebensentwurf
sein. Die Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung für das ganze Leben,
die gut überlegt sein will. Die Global Entrepreneurship Week 2009 kann
unseren jungen Menschen hierfür entscheidende Anregungen bieten.
Innovationen sind in einer modernen Gesellschaft das Fundament für wirtschaftlichen
Erfolg und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Im globalen Wettbewerb zählt,
wie schnell und wie gut wir neue Erkenntnisse gewinnen und sie in marktfähigen
Qualitätsvorsprung umsetzen können. Einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft
der Region – auch weit über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinaus
– leistet die durch die Hochschule Wismar koordinierte Global Entrepreneurship
Week 2009 in Deutschland.
Schwerpunkt der Arbeit der weltweiten Initiative ist die Motivierung
junger Menschen zu mehr Unternehmergeist. Dabei steht nicht die Gründung
eines eigenen Unternehmens im Vordergrund. Vielmehr sollen unternehmerische
Eigenschaften, die auch im gesellschaftlichen, persönlichen und beruflichen
Leben der jungen Menschen zum Tragen kommen, geprägt werden. Dazu zählen
zum Beispiel Teamfähigkeit, Kreativität und persönliches Engagement für
eine Sache.
Jeder Teilnehmer profitiert von den Angeboten, die in der Woche vom 16.
bis 22. November 2009 angeboten werden. Jeder profitiert darüber hinaus
vom weltweiten Netzwerk und von den Kontakten, die er dort knüpfen kann.
Ich wünsche der Hochschule Wismar als Organisator der Global Entrepreneurship
Week 2009 viel Erfolg.
Ihr

Bildungsminister Henry Tesch
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Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekennt sich eindeutig
zur Week 2010
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Erfahren Sie mehr über die Schirmherrschaft der Week und lesen Sie die
Grußworte hochrangiger Persönlichkeiten unseres Landes.
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