Global Entrepreneurship Week Germany 15. - 21. Nov. 2010

Die Global Entrepreneurship Week ist ein Paradebeispiel dafür, was erreicht werden kann, wenn verschiedene Ideen und Unternehmenskulturen rund um den Globus zusammen fließen.

Auch in diesem Jahr sind die Ziele des weltweiten Events hoch gesteckt. Erneut soll das innovative Potenzial junger Menschen gefördert werden, um: gemeinsam neue Ansätze für die Beantwortung wichtiger gesellschaftliche Grundfragen zu finden - z.B. nach dem Klimaschutz oder der Armutsbekämpfung - und die Bedeutung des unternehmerischen Denkens und Handelns für den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reichtum der Welt zu zeigen. Auch hochrangige Persönlichkeiten unseres Landes zeigen sich von dieser Idee begeistert und unterstützen die Week in Deutschland. Mit ihren Grußworten möchten sie alle Interessenten ermuntern, Teil des weltweiten Events „Week 2009“ zu werden und junge Menschen zu fördern…

Grußworte zur Global Entrepreneurship Week 2009
Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Mai 2009)

Unternehmen und Kammern, Schulen und Hochschulen sowie zahlreiche Kooperationspartner in Deutschland wirken in diesem Jahr zum zweiten Mal an der Global Entrepreneurship Week mit. Mit der „week“ kommt international in vielen Ländern der Welt den Themen „Unternehmerische Selbständigkeit“ und „Gründergeist“ eine besondere Aufmerksamkeit zu. Unsere Soziale Marktwirtschaft braucht unternehmerisch denkende Menschen, die gute Ideen zu neuen Produkten und Dienstleistungen weiterentwickeln und in innovative Geschäftsmodelle umsetzen.

Die „week“ ist ein wichtiger Impulsgeber, um die Gründungskultur in den Köpfen von jungen Menschen verankern. Unternehmerisches Denken und Handeln wird in zahlreichen Veranstaltungen an Schüler und Studierende, Auszubildende und junge Erwachsene vermittelt. Die jungen Leute werden für das Gründungsthema sensibilisiert, um ihr Interesse für eine Qualifizierung zu wecken oder berufliche Alternativen aufzuzeigen. Sie erhalten dabei erste Einblicke, zum Beispiel zur Funktionsweise der Wirtschaft. Es sind dies auch frühzeitige Gelegenheiten, sich damit zu befassen, worauf es bei der Gründung ankommt oder wie Unternehmen entstehen und sich entwickeln.

Ihre Aktionen und ihre Teilnahme an der Aktionswoche sind für uns besonders wichtig. Denn die gesellschaftliche Wertschätzung von Unternehmertum und die Gründungsbereitschaft sind in Deutschland im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich ausgeprägt.

Die „week“ unterstützt das Engagement des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Gründungsbereich. Mit unseren Programmen JUNIOR und Existenzgründungen aus der Wissenschaft (EXIST) stärken wir das Gründungsklima an Schulen und Hochschulen. Konkret bieten wir Schülern und Studenten verschiedene Module zur Existenzgründung wie z.B. Schülerunternehmen zu gründen oder eigene Ideen durch Stipendien weiterzuentwickeln.

Als Schirmherr der Global Entrepreneurship Week 2009 freue ich mich über viele, informative Veranstaltungen und spannende Events. Ich wünsche allen Teilnehmern und Akteuren viel Freude und gutes Gelingen.

Ihr

Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Mai 2009)

Jürgen Seidel, Landesminister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Wachstum und Wohlstand unserer Gesellschaft sind eng an Engagement und Erfolg unserer Wirtschaft gekoppelt. Wirtschaftliches Wachstum braucht unternehmerische Persönlichkeiten, Bürgerinnen und Bürger, die etwas unternehmen, die eine neue Firma gründen, ein Unternehmen weiterführen, die ihre Ideen in neue Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen umsetzen. Solche Unternehmer gehen bewusst Risiken ein. Doch schon der Volksmund sagt: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.

Deshalb ist die Förderung des Gründergeistes an den Hochschulen eine wichtige gemeinsame Aufgabe von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Genau das ist der Grundgedanke der „Global Entrepreneurship Week 2009“. Wie schon 2007 und 2008 werden vom 16. bis 22. November 2009 Millionen junger Menschen weltweit diese Unternehmenswoche begehen. Ihr Ziel ist es, junge Menschen für unternehmerisches Denken und Handeln zu begeistern und sie zu inspirieren, ihre Kreativität und ihre Ideen in die Entwicklung erfolgreicher Produkte und Unternehmen zu investieren.

Die Week ist eine großartige Idee. Deshalb habe ich sie schon 2008 gerne unterstützt. Wie im Vorjahr wird auch 2009 die Hochschule Wismar die Initiative als Hauptinitiator der Week für die gesamte Bundesrepublik übernehmen. Auf ihrem Weg zur „Unternehmerischen Hochschule“ wird sie insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern qualifizierte junge Menschen dazu ermutigen, unternehmerisch aktiv zu werden. Wir brauchen die Tatkraft der neuen Generation von Fach- und Führungskräften, Unternehmerinnen und Unternehmern. Sie werden es sein, die durch ihre Leidenschaft und ihren Mut, etwas selber zu tun, maßgeblich zum wirtschaftlichen Wachstum beitragen und den notwendigen wirtschaftlichen Strukturwandel vorantreiben. Nur so werden die Investitionen getätigt, die letztlich neue hochwertige und wissensbasierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen. Gerade bei wissensbasierten und innovativen Existenzgründungen sind die Wachstums- und Beschäftigungseffekte besonders nachhaltig.

Es ist mein Ziel, mehr junge, kluge Leute im Land zu halten, ihnen Perspektiven zu zeigen, ihnen Gründe zu liefern, weshalb es sich lohnt, in Mecklenburg-Vorpommern zu leben und zu arbeiten. Die Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft, von Unternehmertum und Hochschule bringt uns dabei voran.

Ich wünsche allen Teilnehmern interessante Gespräche und den Veranstaltern und Organisatoren gutes Gelingen, damit die „Global Entrepreneurship Week 2009“ in Deutschland auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wird.

Jürgen Seidel

Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus
des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Prof. Dr. Norbert Grünwald, Rektor der Hochschule Wismar

Innovationen aus Wirtschaft und Wissenschaft sind die Basis unseres gesellschaftlichen Fortschritts und Wohlstandes. Jedoch wird Deutschland in internationalen Studien ein wenig innovationsfreundliches Klima bescheinigt. Eine entscheidende Ursache ist, dass Bildung und Gesellschaft kaum das unternehmerische Denken und Handeln bzw. Unternehmertum fördern. Die Philosophie des »Betreuten Lebens«, wie sie derzeit häufig praktiziert wird, ist ein Beispiel. Aber auch die ständig aus großen deutschen Konzernen einströmenden Schlagzeilen über überhöhte Managergehälter und zeitgleiche Entlassungswellen, über Bestechung und Finanzskandale oder auch über illegale Überwachungspraktiken sorgen für ein hohes Maß an Protestpotential, das eine Diskussion der Thematik »Unternehmerisches Denken und Handeln« negativ belastet. Die Grundlage für unsere Kampagne ist hingegen die EU-weite Definition des unternehmerischen Denkens und Handelns, welche die wirtschaftliche, aber ebenso die soziale und ethische Verantwortung des Unternehmers in den Vordergrund stellt und wie folgt lautet:

Unternehmerisches Denken und Handeln ist die Fähigkeit, Ideen in die Tat umzusetzen. Dies erfordert Kreativität, Innovation und Risikobereitschaft sowie die Fähigkeit, Projekte zu planen und durchzuführen, um bestimmte Ziele zu erreichen…. Der Einzelne sollte sich außerdem der ethischen Stellung von Unternehmen bewusst sein und wissen, dass diese durch fairen Handel oder soziale Unternehmensführung Vorbildfunktion haben können... Eine wesentliche Kompetenz ist die Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen sowie die Bewertung von Risiken und die Bereitschaft, gegebenenfalls solche Risiken einzugehen. Eine unternehmerische Einstellung ist gekennzeichnet durch Initiative, vorausschauendes Aktivwerden, Unabhängigkeit und Innovation im privaten und gesellschaftlichen Leben sowie im Beruf. Dazu gehört auch Motivation und Entschlossenheit, Ziele zu erreichen, ob nun persönlicher Art oder gemeinsame Ziele mit anderen und/oder bei der Arbeit.

Es gibt tausende von Unternehmen in Deutschland, die den wirtschaftlichen Erfolg mit sozialen und ethischen Grundsätzen verknüpfen und erfolgreich sind. Wir möchten mit der Week diese Aspekte in die politische und gesellschaftliche Stimmungslandschaft tragen und das unternehmerische Klima neu entfachen. Wir möchten Sie hiermit recht herzlich zur Teilnahme an der Global Entrepreneurship Week 2009 einladen. Sie findet auf der ganzen Welt und somit auch in Deutschland in der Woche vom 16. bis zum 22. November 2009 statt.

Mit diesem internationalen Event möchten wir bei jungen Leuten zwischen 14 und 30 Jahren auf der ganzen Welt den Unternehmergeist wecken und ihre Ideen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene vernetzen. In dieser Woche werden Unternehmen, Hochschulen, Studenten, Politiker, Investoren u.v.a.m. Projekte und Aktionen anbieten, »to celebrate the power of Entrepreneurship«.

Im letzten Jahr konnten wir bereits mehr als 12.000 junge Menschen allein in Deutschland mitreissen. In diesem Jahr möchten wir noch mehr Menschen erreichen. Deshalb trägt jede Veranstaltung in der Week dazu bei, den Leitgedanken der weltweiten Initiative zu stärken. Ich bin auch erfreut, dass auch in diesem Jahr die Global Entrepreneurship Week unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Karl-Theodor zu Guttenberg, stattfinden wird. So unterstreicht dieses Event in Deutschland die Anerkennung der Unternehmenskultur in der Gesellschaft. Sie können mit Ihrem Projekt, Ihrer Maßnahme oder durch Sponsoring dazu beitragen, den jungen Menschen in unserem Land Zukunftsperspektiven aufzuzeigen, die der Wirtschaft und Gesellschaft von großem Nutzen sind. Werden Sie Partner der Initiative und partizipieren Sie an der globalen Vernetzung der Akteure!

Herzliche Grüße

Prof. Dr. Norbert Grünwald
Rektor
Hochschule Wismar
University of Applied Sciences:
Technology, Business and Design

Henry Tesch
Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Eine exzellente Ausbildung ist das Fundament, um im Berufsleben Erfolg zu haben. Unternehmen können nur dank hoher Qualifikation ihrer Mitarbeiter und innovativer Konzepte weiter auf Wachstumskurs gehen. Die Chance junger Menschen, durch ihre Ausbildung ihre Zukunft selbst zu gestalten und folglich ihr Leben in eigener Regie führen zu können, ist ein großes Privileg. Ein Privileg, das aber Anforderungen an sie selbst stellt, das der Ideen für Lebensentwürfe bedarf und des Willens und der Kraft, diese umzusetzen.

Die berufliche Selbständigkeit zu erreichen, kann ein solcher Lebensentwurf sein. Die Berufswahl ist eine wichtige Entscheidung für das ganze Leben, die gut überlegt sein will. Die Global Entrepreneurship Week 2009 kann unseren jungen Menschen hierfür entscheidende Anregungen bieten.

Innovationen sind in einer modernen Gesellschaft das Fundament für wirtschaftlichen Erfolg und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Im globalen Wettbewerb zählt, wie schnell und wie gut wir neue Erkenntnisse gewinnen und sie in marktfähigen Qualitätsvorsprung umsetzen können. Einen wichtigen Beitrag zur Innovationskraft der Region – auch weit über die Grenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinaus – leistet die durch die Hochschule Wismar koordinierte Global Entrepreneurship Week 2009 in Deutschland.

Schwerpunkt der Arbeit der weltweiten Initiative ist die Motivierung junger Menschen zu mehr Unternehmergeist. Dabei steht nicht die Gründung eines eigenen Unternehmens im Vordergrund. Vielmehr sollen unternehmerische Eigenschaften, die auch im gesellschaftlichen, persönlichen und beruflichen Leben der jungen Menschen zum Tragen kommen, geprägt werden. Dazu zählen zum Beispiel Teamfähigkeit, Kreativität und persönliches Engagement für eine Sache.

Jeder Teilnehmer profitiert von den Angeboten, die in der Woche vom 16. bis 22. November 2009 angeboten werden. Jeder profitiert darüber hinaus vom weltweiten Netzwerk und von den Kontakten, die er dort knüpfen kann. Ich wünsche der Hochschule Wismar als Organisator der Global Entrepreneurship Week 2009 viel Erfolg.

Ihr

Bildungsminister Henry Tesch

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekennt sich eindeutig zur Week 2010

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Erfahren Sie mehr über die Schirmherrschaft der Week und lesen Sie die Grußworte hochrangiger Persönlichkeiten unseres Landes.

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Trailer 2009 GEW Abschlussveranstaltung in Wittenburg von Stephan und Maria Buske GEW Abschlussveranstaltung in Wittenburg von AVEO television

Photocontest 2009: Die Gewinner

Schirmherrschaft: Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
gefördert von: Koordinator in Deutschland: