Auf dem Portal der Hochschule Wismar wurden von den 154 Partnern 198 Veranstaltungen
registriert, die um die Woche vom 16.-22. November stattfanden. Die Partner der
Week hatten in diesem Jahr ausgesprochen vielfältige Veranstaltungen im Programm,
darunter Filmprojekte, Schülerfirmenprojekte, einen Landeshochschulwettbewerb,
kreative, internationale Kooperationsprojekte im Rahmen der Week, Ideenwettbewerbe,
wissenschaftliche Konferenzen und Architekturprojekte.
Die folgenden Ausführungen geben einen kleinen Einblick darüber, was in der
Woche vom 16.- 22. November in Deutschland und seine Grenzen hinaus unternommen
wurde, um den jungen Unternehmergeist zu wecken.
Weiterhin möchten wir das erste Feedback der Partner zum Verlauf der Week
und deren Vorbereitung wiedergeben, welches in einem telefonischen Interview
am 24. und 25. November sowie einigen schriftlichen Rückmeldungen mit ca. 40
Partnern durchgeführt wurde.
Ein ausführlicher Fragebogen wird von Makeyourmark am 3. Dezember an alle
Koordinatoren geschickt. Die Auswertung wird bis zum 12. Dezember erstellt.
Sie können den Kurzbericht
auch als PDF-Dokument herunterladen.
| Ausgewählte Veranstaltungen |
Filmprojekt der Stiftung Partner für Schule NRW
Ein
besonderes Highlight war das Filmprojekt der Stiftung Partner für Schule
NRW, das im Haus der Wirtschaft Mülheim an der Ruhr durchgeführt wurde.
In diesem fünftägigen Projekt erhielten Haupt- und Realschüler und -schülerinnen
der neunten Klasse aus Mülheim und Oberhausen Einblick in die Karrieremöglichkeiten
als Unternehmer und Unternehmerin. Dafür wurden sie mit erfahrenen Unternehmern
der Region zusammengeführt. Innerhalb des Gründer- und Unternehmermuseums,
welches Teil des Hauses der Wirtschaft ist, hatten die Schüler Gelegenheit
Unternehmer der Region, die besondere Meilensteine in der Geschichte gelegt
haben, kennenzulernen. Begleitet wurden die Gespräche und die Erkundung
des Museums von Workshops, angeboten von Go! to school zum Erwerb von unternehmerischen
Kompetenzen. Aufgabe der Schülerteams war es dann, ein eigenes Film-Unternehmen
zu gründen und den ersten Auftrag kreativ umzusetzen. Dieser bestand darin,
im Verlauf der Woche ein Konzept für einen Werbefilm über Go! to school
in Kooperation mit dem Haus der Wirtschaft zu erstellen. Die Schüler beschäftigten
sich in der Woche mit den Kernpunkten des Businessplans. Dabei spielten
die Charaktereigenschaften eines Gründers, das Marketing, die Mitarbeiterstruktur
und insbesondere die Finanzierung eine wichtige Rolle. Hierbei wurden die
Teams umfangreich von dem Go! to school –Team und einem professionellen
Filmemacher unterstützt.
Die Präsentation der Filmkonzepte fand dann am Freitag vor einer erfahrenen
Jury statt. Das erfolgreichste Team erhält nun die Möglichkeit, zusammen
mit dem Filmemacher ihr Filmprojekt umzusetzen. Alle Weekpartner können
sich auf den spannenden Werbebeitrag freuen, der hoffentlich bald auf der
Weekseite www.week-deutschland.de zu sehen sein wird. Frau Verena Münch
von Projekt Go! to School betonte in der Auswertung Ihrer Veranstaltung,
dass dieses Event ein ganz besonderes Erlebnis für die Schülerinnen und
Schüler war, konnten sie doch nicht nur hautnah mit Unternehmern ins Gespräch
kommen, sondern sich anschließend mit den wertvollen Tipps und eigenen
kreativen Ideen ein eigenes Filmunternehmen aufbauen, was mit besonders
viel Freude und Spannung verbunden war. So konnte den jungen Menschen an
lebendigen Aktionen der unternehmerische Gedanke erfolgreich und nachhaltig
nähergebracht werden.
Berufliche Schule der Hansestadt Stralsund – Projekttag
„Wirtschaft schlägt Wellen“
Wirtschaft
schlägt Wellen: Unter diesem Motto haben sich am 20.11.2009 Unternehmer,
Politiker, Studenten, Fachgymnasiasten und Fachoberschüler an Bord der
„MS Hanseblick“ in Stralsund getroffen. Diese Veranstaltung wurde in Eigeninitiative
durch die Schüler der Fachoberschule Wirtschaft der Beruflichen Schule
Stralsund organisiert, die schon das zweite Jahr engagierte Partner der
Global Entrepreneurship Week ist. Die Finanzierung wurde durch den Gewinn
des IHK-Schulpreises 2009 möglich. In seinem Grußwort regte der Staatssekretär
des Landeswirtschaftsministeriums Rudolph an, eine Unternehmenskultur des
unternehmerischen Denkens in sozialer Verantwortung und einen fundierten
Gründergeist frühzeitig zu den Jungen und Mädchen unseres Landes zu transportieren.
Ein
gutes Beispiel hierfür sind die Schülerfirmen. Er betonte, dass die Wirtschaft
und Jugend in Mecklenburg-Vorpommern noch mehr und vor allem selbstverständlicher
verzahnt sein muss. Diese Veranstaltung war ein treffendes Beispiel für
jungen Unternehmergeist, denn die Schüler der Fachoberschule planten, organisierten
und moderierten die gesamte Veranstaltung selbst. Die MS Hanseblick startete
um 10:00 Uhr bei herrlichem Sonnenschein mit ihrer Rundfahrt. Nach dem
Grußwort des Staatssekretärs erhielten Unternehmer und Geschäftsführer
von Unternehmen der Region die Möglichkeit, aus ihrer Unternehmensgeschichte
zu plaudern.
So
lernten die ca. 100 Gäste den Betriebsleiter des Ozeaneums in Stralsund
kennen, erfuhren etwas über die älteste Kneipe Stralsunds und den familienfreundlichen
Erlebnishof. Die Schüler der Fachoberschule führten die Gäste sehr professionell
und lebendig durch das Programm. Sie stellten einige Unternehmer in Form
eines Interviews vor. Andere Unternehmer wiederum präsentierten ihre Geschichte
selbst. Das machte die Veranstaltung sehr ansprechend. Die Gesprächsrunde
wurde beendet mit einem Appell der Schüler an die Gäste. Sie legten dar,
wie sie sich mehr Unternehmergeist im Land und dessen Unterstützung vorstellen
und bekräftigten ihren Willen, dazu beizutragen, dass die jetzigen Unternehmer
auf die künftige Generation der Unternehmer stolz sein können. Nach dem
Einlaufen der MS Hanseblick wurden die Gäste vom polnischen Infomobil empfangen.
Diese deutsch-polnische Week-Aktion sollte dazu beitragen, den Austausch
der Ideen zum Unternehmertum zwischen den Ländern zu fördern.
Mecklenburgischen Förderzentrums für Körperbehinderte Schwerin
– Projekttag „Fit für die Ausbildung“
Unter
dem Motto „Fit für die Ausbildung“ fand am 10. November 2009 für die Schüler
der 8., 9. und 10. Klassen des Mecklenburgischen Förderzentrums für Körperbehinderte
Schwerin ein spannender Projekttag statt. Diese Einrichtung legt großen
Wert darauf, geeignete Jugendliche mit Handicaps an eine betriebliche Ausbildung
heranzuführen. Von daher sind sie sehr daran interessiert, Betriebe und
ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort kennenzulernen und gemeinsam nach
Möglichkeiten der Integration/Inklusion von körperlich beeinträchtigten
Jugendlichen in Ausbildung und danach in Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt
zu suchen. Die Vorbereitung dazu obliegt der Schule – sie führt zum Schulabschluss
und bildet die notwendigen Kompetenzen aus. Ein höchst möglicher Grad an
Selbständigkeit und Selbstorganisation, an Mobilität und Flexibilität wird
deshalb während der Schulzeit herausgebildet.
Im
Rahmen der Global Entrepreneurship Week wurde deshalb dieser Projekttag
ins Leben gerufen. Am 9.November 2009 gab es als Vorbereitung dazu eine
Informationsveranstaltung für Schüler und Eltern. Herr Dr. Börner vom SAZ
erklärte, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten
zu informieren. Es gab viele verschiedene Stationen, die besucht werden
konnten. Zur praktischen Erprobung einiger Berufsfelder gab es Floristik-,
Hauswirtschafts- und Informatikstände. Auch Bewerbungstests und Vorstellungsgespräche
konnten geübt werden. In der Auswertung dieses Projekttages erhielten die
Organisatoren ein durchweg positives Feedback von den Schülern. Diese professionelle
Vorbereitung auf die berufliche Zukunft soll auch weiterhin wichtiger Bestandteil
der Bildung am Mecklenburgischen Förderzentrum für Körperbehinderte Schwerin
sein.
Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie Rostock –
„Connecting Pupils“
Die Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie Rostock – EWS startete
im Rahmen der Week das Projekt „Connecting pupils“ - ein Event der ganz
besonderen Art. Ziel der Veranstaltung war es, die Grenzen der Anonymität
- die in einem Bildungsunternehmen mit ca. 1000 Schülern, Studenten und
Mitarbeitern fast unvermeidlich sind - zu überwinden und das Gemeinschaftsgefühl
zu stärken. Anonymität – ein Fremdwort? Es sollte erreicht werden, dass
Auszubildende eine höhere Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung
und sozialem Engagement anstrebten. Dazu veranstalteten die Schüler des
zweiten Ausbildungsjahres am Donnerstag, den 19. November eine Party. Aber
bevor gefeiert wurde trafen sich alle Teilnehmer zu einer Rundfahrt mit
der Rostocker Straßenbahn. Straßenbahn – das Symbol für die Verbindung
zweier Orte. Das besonderer an dieser Bahnfahrt war, dass alle Teilnehmer
eine Maske trugen als Zeichen der Anonymität. Am Ende der Rundfahrt konnten
diese wieder abgenommen werden. Automatisch entstanden zündende Gespräche
zum Thema soziales Engagement und Gemeinschaftsgefühl, die dann auf der
Party vertieft wurden.
HAWK Hochschule in Hildesheim - Projektwoche
Die HAWK Hochschule in Hildesheim um Prof. Dr. Christoph Kolbeck und
Gründercoach Tim Bauer füllte die gesamte Woche mit spannenden Veranstaltungen
rund um die Thematik Unternehmergeist. Am Montag startete die Aktionswoche
mit einem Networking Dinner, wo ca. 20 gründungsinteressierte Studenten
in entspannter Atmosphäre über kreative Ideen diskutierten. Ein besonders
kreatives Team stellte ein etwas anderes Businessplanspiel vor, das dem
Erlebnischarakter und künstlerischen Anspruch der Hochschule entsprach.
Das interessante Programm wurde am Dienstag mit einer Fachtagung der niedersächsischen
Gründercoaches und regionalen Netzwerkpartner fortgesetzt. Gemeinsam wurde
über neue innovative Ansätze der Förderung von Ausgründungen aus Hochschulen
diskutiert. Bei der Gründermesse am Mittwoch präsentierten zahlreiche Studierende
ihre innovativen Geschäftsideen und Produkte - wie der Multitouchtable,
der durchaus mit einem riesigen IPhone verglichen werden kann. In intensiven
Gesprächen konnten Fragen rund um das Thema Gründung an der Hochschule
erörtert werden. Die Lighting Designer der Hochschule setzten die Gründerveranstaltungen
mit ihrer Beleuchtungskunst in eine ganz besondere Atmosphäre. Am Donnerstag
fand dann die feierliche Prämierung des Businessplanwettbewerbes statt.
Die HAWK wurde im Rahmen des Wettbewerbs von der regionalen Wirtschaft
unterstützt. Die Gewinner konnten sich nicht nur auf ein Preisgeld freuen,
sondern auch wertvolle Kontakte mit Unternehmern schließen. Nach Auskunft
des Projektleiters Tim Bauer trafen die Aktionen punktgenau den unternehmerischen
Nerv der Studierenden, denn die Gründung des eigenen Unternehmens ist schon
längst zu einer interessanten Karriereentscheidung geworden.
Engagement der Arbeitsagenturen in Norddeutschland
Alle 12 Agenturen für Arbeit in Norddeutschland sind in diesem Jahr Partner
der Week. „Indem wir die Kreativität und die Ideen bei jungen Menschen
entfesseln, können wir die erfolgreichen Produkte und Unternehmen von morgen
schaffen“, so Helmut Westkamp, Leiter der Schweriner Arbeitsagentur. „Die
heutige Jugend hat die Möglichkeiten, die Welt mit ihren Ideen positiv
zu verändern und so die Zukunft nach ihren Wünschen zu formen!“, so Westkamp
weiter. Herr Westkamp nahm auch an der Abschlussveranstaltung zur Week
im AlpinCenter Wittenburg teil, wo er den Studierenden des Landes Mecklenburg-Vorpommern
wichtige Tipps mit auf den Weg gab. Bei der Organisation der Veranstaltungen
zur Week arbeiteten die Agenturen mit vielen Verbänden wie den IHK und
den HWK sowie Unternehmen und Bildungsträgern zusammen. So konnte den verschiedenen
Zielgruppen, vom Schulabgänger bis hin zum arbeitslosen Akademiker, ein
reichhaltiges und informatives Programm geboten werden. Die Agentur für
Arbeit in Schwerin veranstaltete im Rahmen der Week in der gesamten Woche
Events zum Thema. Bereits am ersten Tag der Aktionswoche erhielten Interessierte
im Berufsinformationszentrum ein Rundum-Beratungspaket von Förderer der
Region. Auf einer weiteren Veranstaltung berichteten Unternehmer, die vor
10 Jahren im Rahmen eines Existenzgründerprojektes der Agentur für Arbeit
mit Namen Jobmotor teilnahmen, über ihre Erfolge und Misserfolge. Dieses
offene Gespräch kam besonders gut beim Publikum an, da die gestandenen
Unternehmer sozusagen als lebendes Beispiel einer erfolgreich geförderten
Existenzgründung durch die Agentur für Arbeit fungierten.
ADT – Jahreskonferenz in München
Vom 15. – 17. November fand die Jahreskonferenz des Bundesverbandes Deutscher
innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. in München statt. Eingeladen
waren ca. 100 Gründerexperten aus der ganzen Bundesrepublik. Bereits im
Journal „Technologie Review“ angekündigt stellte der ADT die Global Entrepreneurship
Week seinen Partnern und Netzwerken vor. So wurde das Logo auf der Agenda
der Veranstaltung platziert, der Week-Leitfaden in die Tagungsunterlagen
gelegt und die Hochschule Wismar konnte mit einem Stand auf der Tagung
die Week präsentieren. Die Teilnehmer der Konferenz, die sich am Stand
über Aktivitäten und die Ziele der Week informierten, lobten den Grundgedanken,
den Unternehmergeist gerade bei allen jungen Menschen zu fördern und somit
eine Plattform der Sensibilisierung für mehr unternehmerisches Engagement
zu schaffen.
Das Infomobil – ein Deutsch-Polnisches Weekprojekt
Das Infomobil des Koordinators der Week in Polen besuchte vom 16. – 20.
November die Partner der Week in Nordostdeutschland. Das Infomobil wurde
als Zeichen von transnationalen Aktionen zwischen Polen und Deutschland
im Rahmen der Global Entrepreneurship Week ins Leben gerufen. Dafür statteten
die polnischen Koordinatoren das Auto zu einem farbenprächtigen Werbeträger
der Week aus. Mit dem deutsch-polnischen Infomobil soll der internationalen
Vernetzung eine besondere Bedeutung beigemessen werden. Die deutschen Partner
erfahren mehr über die Aktivitäten im Nachbarland und können ihr Wissen
weitergeben. Daraus erwachsen neue Synergien, die tragfähige Projektideen
ins Leben rufen können. Am Montag startete das polnische Team in Potsdam
bei der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), wo es in die Tagesveranstaltung
„Selbstständig in Medien“ eingebunden wurde. So erhielten die gründungsinteressierten
Studierenden die Möglichkeit, ihre Ideen dem polnischen Team vorzustellen.
Die HFF ist international ausgerichtet und sehr an Kooperationen in gemeinsamen
Forschungs- und Bildungsprojekten interessiert. Die deutschen und polnischen
Teilnehmer konnten ihre Kompetenzen und Projektziele vergleichen und Möglichkeiten
einer künftigen Zusammenarbeit diskutieren. Am Abend nahm das Infomobil-Team
am Regionaltreffen des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2009/10
an der TU Cottbus teil. So reiste das Infomobil bis zum Freitag von Potsdam,
über Berlin, Cottbus, Frankfurt (Oder), Malchow, Neubrandenburg bis hin
zur deutschen Ostseeküste nach Stralsund und Greifswald, wo es an einer
Begegnung mit Jungunternehmern der Universität Greifswald teilnahm. Diese
gemeinsame Aktion mit den polnischen Partnern stärkte das internationale
Gefühl der Week und strahlte Solidarität mit der Förderung des jungen Unternehmergeistes
aus. Explizit für die Verbreitung der Idee erstellte die Hochschule Wismar
einen Trailer zum Infomobil, der als internationale Werbeträger für die
Week 2010 fungieren wird. Viele Partnerländer haben die Tour des Infomobils
in Deutschland verfolgt und begrüßen derartige Ideen zur Förderung des
globalen Charakters der Week. Die Tour des Infomobils in Deutschland wird
auf dem Ländertreffen in Dubai im März 2010 ausgewertet, wo der polnische
Koordinator und die Hochschule Wismar das Gemeinschaftsprojekt vorstellen
werden. Eine Übertragbarkeit der Idee auf andere Länder wurde bereits diskutiert.
Abschlussveranstaltung der Week in Norddeutschland
Fünf Hochschulen des Landes kämpften um den Landespokal für Unternehmergeist
in Wittenburg Trotz Wirtschaftskrise ist Unternehmergeist nicht out: Das
bewiesen am letzten Samstag fast 200 Studentinnen und Studenten der Hochschulen
Neubrandenburg, Greifswald, Wismar, Stralsund und Rostock. In einem sportlich-kreativen
Wettbewerb mussten die einzelnen Hochschulteams, angefeuert von ihre Fanclubs
und deren tollen Schlachtrufen, um den begehrten Landespokal für Unternehmergeist
kämpfen. Auch einige Partner der Week nutzen dieses Event, um in einer
Ausstellung auf dem sogenannten Dorfplatz des AlpinCenters mit den Studierenden
ins Gespräch zu kommen. Vertreter der Agenturen für Arbeit aus Norddeutschland,
Unternehmer der Region und Bildungseinrichtungen präsentierten sich im
Design der Global Entrepreneurship Week und konnten als Zuschauer am Wettbewerb
sowie am anschließenden Forum teilnehmen. So erhielten sie ein Bild über
das vorhandene unternehmerische Potenzial von morgen und konnten neue Ideen
für gemeinsame Aktionen im Rahmen der Global Entrepreneurship Week 2010
sammeln. Als die Busse mit den Studierenden morgens in Wittenburg ankamen,
zeigten sich schon die tolle Stimmung und Motivation der Teams und deren
Fans. Bei den insgesamt sechs Stationen kam es schon das eine oder andere
Mal vor, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand, so wetteiferten
alle mit. Ein besonderes Highlight war die Powerpoint-Karaoke. Niemand
kannte diese Form der Karaoke zuvor. Ziel war es, eine Präsentation zum
Thema Erfindergeist/Unternehmergeist vorzustellen. Diese bestand aus 8
Folien, die die Vortragende vorher noch nicht gesehen hatten. Die witzigen
und kreativen Referate zu den Folien waren ein Augen- und Ohrenschmaus
für das gegeisterte Publikum. Manchmal hörte man förmlich den Groschen
bei den Vortragenden fallen, wenn sie merkten, dass es sich z.B. um die
Darwinsche Evolutionstheorie oder die Erfindung der Glühbirne handelte.
Bis zum Nachmittag wurden die Teams durch die Stationen manövriert. Danach
fand der formelle Teil des Landeshochschulwettbewerbes statt, wo neben
der Siegerehrung und einer Videokonferenz mit dem Week-Partner in Tallinn
einige Vertreter aus der Wirtschaft und Wissenschaft ihre Botschaften an
die Studentenschaft überbrachten. Als Sieger ging die schon zu Beginn der
Veranstaltung lautstärkste Hochschule hervor, die Fachhochschule Stralsund.
Die Hochschule Wismar ging als Zweiter hervor. Es folgten die Universität
Greifswald, die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Rostock auf
den entsprechenden Plätzen. Gemeinsam feierten die Hochschulen im Anschluss
im Heustadl ihren Pokal. Einige nutzen die Zeit und fuhren eine Runde Ski
oder Snowboard. Das AlpinCenter schenkte allen Teilnehmern zum Abschluss
ein Zweistunden-Freiticket für den nächsten Besuch. Es ist hinreichend
bekannt, dass Studenten gut feiern können. Die Global Entrepreneurship
Week hat mit dieser Veranstaltung gezeigt, dass unter unseren Studenten
viele kreative und ehrgeizige Köpfe schlummern, die das Gemeinschaftsgefühl
wie Teamgeist noch großschreiben. Damit wurde das Ziel, den jungen Unternehmergeist
bei den Studenten mit Action, Fun und Kreativität zu wecken, voll erfüllt.
Insgesamt kann der Veranstalter, die Hochschule Wismar, einschätzen, dass
dieses Event auch dazu beigetragen hat, die Hochschulen näherzubringen.
Die Hochschule Wismar dankt dem Landeswirtschaftsministerium sowie dem
Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern und dem AlpinCenter Wittenburg für
die freundliche Unterstützung des Events.
Internationale Aktionen deutscher Partner
Durch die persönlichen Kontakte des Rektor, Prof. Grünwald, konnten in
diesem Jahr auch deutsch-afrikanische Week-Aktionen ins Leben gerufen werden.
Nach Vorstellung der Global Entrepreneurship Week bei SAFRI – Südliches
Afrika Initiative der deutschen Wirtschaft veranstaltete diese am 16. und
17. November in Malawi unter dem Motto „Take Charge of your Life“ mit mehr
als 60 Teilnehmern einen zweitägigen Workshop. Ziel war es, mit Teilnehmern,
junge Menschen, die ihre berufliche Karriere planten, ein Konzept zu erarbeiten,
um ihre Visionen und Zukunftspläne Wirklichkeit werden zu lassen. In den
einzelnen Modulen wurde die Teilnehmer kritisch hinterfragt, welche Kompetenzen
und Fähigkeiten zur Erlangung der Traumzieles vorhanden sind und welche
Anstrengungen mit Hilfe der deutschen Initiative unternommen werden können.
Diese Veranstaltung wurde gesponsert von der Daimler AG und in Zusammenarbeit
mit der South Africa Initiative of German Business sowie Junior Achievements,
der ebenfalls durch Prof. Grünwald mit der Organisation erstmalig zusammengebracht
wurde. In einer weiteren Veranstaltung, die vom 20. – 22. November im Rahmen
der Global Entrepreneurship Week stattfand, stellte der deutsche Partner
in Südafrika Gründungsmodelle vor. Unter dem Motto „Take charge of your
business“ waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Businessidee zu präsentieren,
die von deutschen und afrikanischen Experten geprüft wurde. Außerdem wurden
in professionellen Seminaren die unternehmerischen Fähigkeiten der Teilnehmer
geprüft. In Ihrer Auswertung bekräftigte Frau Mapili von SAFRI das positive
Feedback seitens der Veranstalter und Teilnehmer. Auch die erstmalige Kooperation
mit Junior Achievements in Südafrika lief sehr gut. Es ist nun ein MOU
geplant, um weitere gemeinsame Aktivitäten ins Leben zu rufen. Natürlich
ist SAFRI auch im nächsten Jahr dabei, wenn die weltweite Aktionswoche
zur Förderung des jungen Unternehmergeistes wieder startet.
Internationale Aktionen deutscher Partner
Durch die persönlichen Kontakte des Rektor, Prof. Grünwald, konnten in
diesem Jahr auch deutsch-afrikanische Week-Aktionen ins Leben gerufen werden.
Nach Vorstellung der Global Entrepreneurship Week bei SAFRI – Südliches
Afrika Initiative der deutschen Wirtschaft veranstaltete diese am 16. und
17. November in Malawi unter dem Motto „Take Charge of your Life“ mit mehr
als 60 Teilnehmern einen zweitägigen Workshop. Ziel war es, mit Teilnehmern,
junge Menschen, die ihre berufliche Karriere planten, ein Konzept zu erarbeiten,
um ihre Visionen und Zukunftspläne Wirklichkeit werden zu lassen. In den
einzelnen Modulen wurde die Teilnehmer kritisch hinterfragt, welche Kompetenzen
und Fähigkeiten zur Erlangung der Traumzieles vorhanden sind und welche
Anstrengungen mit Hilfe der deutschen Initiative unternommen werden können.
Diese Veranstaltung wurde gesponsert von der Daimler AG und in Zusammenarbeit
mit der South Africa Initiative of German Business sowie Junior Achievements,
der ebenfalls durch Prof. Grünwald mit der Organisation erstmalig zusammengebracht
wurde. In einer weiteren Veranstaltung, die vom 20. – 22. November im Rahmen
der Global Entrepreneurship Week stattfand, stellte der deutsche Partner
in Südafrika Gründungsmodelle vor. Unter dem Motto „Take charge of your
business“ waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Businessidee zu präsentieren,
die von deutschen und afrikanischen Experten geprüft wurde. Außerdem wurden
in professionellen Seminaren die unternehmerischen Fähigkeiten der Teilnehmer
geprüft. In Ihrer Auswertung bekräftigte Frau Mapili von SAFRI das positive
Feedback seitens der Veranstalter und Teilnehmer. Auch die erstmalige Kooperation
mit Junior Achievements in Südafrika lief sehr gut. Es ist nun ein MOU
geplant, um weitere gemeinsame Aktivitäten ins Leben zu rufen. Natürlich
ist SAFRI auch im nächsten Jahr dabei, wenn die weltweite Aktionswoche
zur Förderung des jungen Unternehmergeistes wieder startet.
Universität Rostock: Jugend studiert, forscht und gründet
Hilfe bei der Berufs- und Studienorientierung
Unter
der Initiative des Gründerbüros und der Allgemeinen Studienberatung der
Hochschule lud die Universität Rostock am 18. November 2009 interessierte
Schüler und Lehrer aus Mecklenburg-Vorpommern zur Week-Veranstaltung „Jugend
studiert, forscht und gründet“ auf den Campus Ulmenstraße ein. Sie richtete
sich insbesonde-re an Personen, die sich unternehmerisch engagieren möchten.
Schüler und Betreuungslehrer bekamen die Gelegenheit, in ungezwungener
Atmosphäre mit Jungunternehmern und Mitarbeitern der Hochschule in Kontakt
zu treten. Die Veranstaltung fand von 15.00 bis 18.00 Uhr statt und wurde
von 110 Teilnehmenden besucht.
Die Allgemeine Studienberatung und das Gründerbüro, zentrale Koordinierungsstelle
der Universität Rostock in Sachen Existenzgründung, erteilten zu wichtigen
Aspekten rund um Studium und Gründung Auskunft:
- Wer bietet unternehmerisches Wissen schon vor dem Studium an?
- Kann man ein Unternehmen an der Hochschule weiterführen?
- Welche Unterstützung erhalten Gründungsinteressierte an der Universität?
- Was raten gestandene Chefs den jungen Unternehmern?
- Wo gibt es finanzielle Unterstützung?
Die
Veranstaltung wurde unterstützt vom Projekt „Gründungslehre“ der Universität,
von der Rostocker Gründerini-tiative „roxi“, von der Initiative „Schülerfirmen
MV“ und vom Projekt „Wettbewerb Youth Entrepreneurship“.
Ziel war es, junge Menschen für studienbegleitendes Forschen und Unternehmertum
zu begeistern. Die Universi-tät Rostock strebt eine praxisorientierte Form
der Lehre an. Die Forschungsarbeit und deren Transfer in marktrei-fe Geschäftsmodelle
sind wesentliche Bestandteile des Weges zur gründerfreundlichen Universität.
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| Der Week-Photo-Contest
2009 |
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Der dieses Jahr zum ersten Mal ausgerufene Week-Photo-Contest hatte das
Thema „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! – Aber wie sieht ein Foto aus, das
den Begriff „Unternehmergeist“ darstellt?“ Eine Jury kürte aus allen Einsendungen
die drei Gewinner.
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Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekennt sich eindeutig
zur Week 2010
mehr
Erfahren Sie mehr über die Schirmherrschaft der Week und lesen Sie die
Grußworte hochrangiger Persönlichkeiten unseres Landes.
mehr
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