Global Entrepreneurship Week Germany 15. - 21. Nov. 2010

Auf dem Portal der Hochschule Wismar wurden von den 154 Partnern 198 Veranstaltungen registriert, die um die Woche vom 16.-22. November stattfanden. Die Partner der Week hatten in diesem Jahr ausgesprochen vielfältige Veranstaltungen im Programm, darunter Filmprojekte, Schülerfirmenprojekte, einen Landeshochschulwettbewerb, kreative, internationale Kooperationsprojekte im Rahmen der Week, Ideenwettbewerbe, wissenschaftliche Konferenzen und Architekturprojekte.

Die folgenden Ausführungen geben einen kleinen Einblick darüber, was in der Woche vom 16.- 22. November in Deutschland und seine Grenzen hinaus unternommen wurde, um den jungen Unternehmergeist zu wecken.

Weiterhin möchten wir das erste Feedback der Partner zum Verlauf der Week und deren Vorbereitung wiedergeben, welches in einem telefonischen Interview am 24. und 25. November sowie einigen schriftlichen Rückmeldungen mit ca. 40 Partnern durchgeführt wurde.

Ein ausführlicher Fragebogen wird von Makeyourmark am 3. Dezember an alle Koordinatoren geschickt. Die Auswertung wird bis zum 12. Dezember erstellt.

Sie können den Kurzbericht auch als PDF-Dokument herunterladen.

Ausgewählte Veranstaltungen
Filmprojekt der Stiftung Partner für Schule NRW

Ein besonderes Highlight war das Filmprojekt der Stiftung Partner für Schule NRW, das im Haus der Wirtschaft Mülheim an der Ruhr durchgeführt wurde. In diesem fünftägigen Projekt erhielten Haupt- und Realschüler und -schülerinnen der neunten Klasse aus Mülheim und Oberhausen Einblick in die Karrieremöglichkeiten als Unternehmer und Unternehmerin. Dafür wurden sie mit erfahrenen Unternehmern der Region zusammengeführt. Innerhalb des Gründer- und Unternehmermuseums, welches Teil des Hauses der Wirtschaft ist, hatten die Schüler Gelegenheit Unternehmer der Region, die besondere Meilensteine in der Geschichte gelegt haben, kennenzulernen. Begleitet wurden die Gespräche und die Erkundung des Museums von Workshops, angeboten von Go! to school zum Erwerb von unternehmerischen Kompetenzen. Aufgabe der Schülerteams war es dann, ein eigenes Film-Unternehmen zu gründen und den ersten Auftrag kreativ umzusetzen. Dieser bestand darin, im Verlauf der Woche ein Konzept für einen Werbefilm über Go! to school in Kooperation mit dem Haus der Wirtschaft zu erstellen. Die Schüler beschäftigten sich in der Woche mit den Kernpunkten des Businessplans. Dabei spielten die Charaktereigenschaften eines Gründers, das Marketing, die Mitarbeiterstruktur und insbesondere die Finanzierung eine wichtige Rolle. Hierbei wurden die Teams umfangreich von dem Go! to school –Team und einem professionellen Filmemacher unterstützt.

Die Präsentation der Filmkonzepte fand dann am Freitag vor einer erfahrenen Jury statt. Das erfolgreichste Team erhält nun die Möglichkeit, zusammen mit dem Filmemacher ihr Filmprojekt umzusetzen. Alle Weekpartner können sich auf den spannenden Werbebeitrag freuen, der hoffentlich bald auf der Weekseite www.week-deutschland.de zu sehen sein wird. Frau Verena Münch von Projekt Go! to School betonte in der Auswertung Ihrer Veranstaltung, dass dieses Event ein ganz besonderes Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler war, konnten sie doch nicht nur hautnah mit Unternehmern ins Gespräch kommen, sondern sich anschließend mit den wertvollen Tipps und eigenen kreativen Ideen ein eigenes Filmunternehmen aufbauen, was mit besonders viel Freude und Spannung verbunden war. So konnte den jungen Menschen an lebendigen Aktionen der unternehmerische Gedanke erfolgreich und nachhaltig nähergebracht werden.

Berufliche Schule der Hansestadt Stralsund – Projekttag „Wirtschaft schlägt Wellen“

Wirtschaft schlägt Wellen: Unter diesem Motto haben sich am 20.11.2009 Unternehmer, Politiker, Studenten, Fachgymnasiasten und Fachoberschüler an Bord der „MS Hanseblick“ in Stralsund getroffen. Diese Veranstaltung wurde in Eigeninitiative durch die Schüler der Fachoberschule Wirtschaft der Beruflichen Schule Stralsund organisiert, die schon das zweite Jahr engagierte Partner der Global Entrepreneurship Week ist. Die Finanzierung wurde durch den Gewinn des IHK-Schulpreises 2009 möglich. In seinem Grußwort regte der Staatssekretär des Landeswirtschaftsministeriums Rudolph an, eine Unternehmenskultur des unternehmerischen Denkens in sozialer Verantwortung und einen fundierten Gründergeist frühzeitig zu den Jungen und Mädchen unseres Landes zu transportieren.

Ein gutes Beispiel hierfür sind die Schülerfirmen. Er betonte, dass die Wirtschaft und Jugend in Mecklenburg-Vorpommern noch mehr und vor allem selbstverständlicher verzahnt sein muss. Diese Veranstaltung war ein treffendes Beispiel für jungen Unternehmergeist, denn die Schüler der Fachoberschule planten, organisierten und moderierten die gesamte Veranstaltung selbst. Die MS Hanseblick startete um 10:00 Uhr bei herrlichem Sonnenschein mit ihrer Rundfahrt. Nach dem Grußwort des Staatssekretärs erhielten Unternehmer und Geschäftsführer von Unternehmen der Region die Möglichkeit, aus ihrer Unternehmensgeschichte zu plaudern.

So lernten die ca. 100 Gäste den Betriebsleiter des Ozeaneums in Stralsund kennen, erfuhren etwas über die älteste Kneipe Stralsunds und den familienfreundlichen Erlebnishof. Die Schüler der Fachoberschule führten die Gäste sehr professionell und lebendig durch das Programm. Sie stellten einige Unternehmer in Form eines Interviews vor. Andere Unternehmer wiederum präsentierten ihre Geschichte selbst. Das machte die Veranstaltung sehr ansprechend. Die Gesprächsrunde wurde beendet mit einem Appell der Schüler an die Gäste. Sie legten dar, wie sie sich mehr Unternehmergeist im Land und dessen Unterstützung vorstellen und bekräftigten ihren Willen, dazu beizutragen, dass die jetzigen Unternehmer auf die künftige Generation der Unternehmer stolz sein können. Nach dem Einlaufen der MS Hanseblick wurden die Gäste vom polnischen Infomobil empfangen. Diese deutsch-polnische Week-Aktion sollte dazu beitragen, den Austausch der Ideen zum Unternehmertum zwischen den Ländern zu fördern.

Mecklenburgischen Förderzentrums für Körperbehinderte Schwerin – Projekttag „Fit für die Ausbildung“

Unter dem Motto „Fit für die Ausbildung“ fand am 10. November 2009 für die Schüler der 8., 9. und 10. Klassen des Mecklenburgischen Förderzentrums für Körperbehinderte Schwerin ein spannender Projekttag statt. Diese Einrichtung legt großen Wert darauf, geeignete Jugendliche mit Handicaps an eine betriebliche Ausbildung heranzuführen. Von daher sind sie sehr daran interessiert, Betriebe und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort kennenzulernen und gemeinsam nach Möglichkeiten der Integration/Inklusion von körperlich beeinträchtigten Jugendlichen in Ausbildung und danach in Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt zu suchen. Die Vorbereitung dazu obliegt der Schule – sie führt zum Schulabschluss und bildet die notwendigen Kompetenzen aus. Ein höchst möglicher Grad an Selbständigkeit und Selbstorganisation, an Mobilität und Flexibilität wird deshalb während der Schulzeit herausgebildet.

Im Rahmen der Global Entrepreneurship Week wurde deshalb dieser Projekttag ins Leben gerufen. Am 9.November 2009 gab es als Vorbereitung dazu eine Informationsveranstaltung für Schüler und Eltern. Herr Dr. Börner vom SAZ erklärte, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Es gab viele verschiedene Stationen, die besucht werden konnten. Zur praktischen Erprobung einiger Berufsfelder gab es Floristik-, Hauswirtschafts- und Informatikstände. Auch Bewerbungstests und Vorstellungsgespräche konnten geübt werden. In der Auswertung dieses Projekttages erhielten die Organisatoren ein durchweg positives Feedback von den Schülern. Diese professionelle Vorbereitung auf die berufliche Zukunft soll auch weiterhin wichtiger Bestandteil der Bildung am Mecklenburgischen Förderzentrum für Körperbehinderte Schwerin sein.

Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie Rostock – „Connecting Pupils“

Die Europäische Wirtschafts- und Sprachenakademie Rostock – EWS startete im Rahmen der Week das Projekt „Connecting pupils“ - ein Event der ganz besonderen Art. Ziel der Veranstaltung war es, die Grenzen der Anonymität - die in einem Bildungsunternehmen mit ca. 1000 Schülern, Studenten und Mitarbeitern fast unvermeidlich sind - zu überwinden und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Anonymität – ein Fremdwort? Es sollte erreicht werden, dass Auszubildende eine höhere Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und sozialem Engagement anstrebten. Dazu veranstalteten die Schüler des zweiten Ausbildungsjahres am Donnerstag, den 19. November eine Party. Aber bevor gefeiert wurde trafen sich alle Teilnehmer zu einer Rundfahrt mit der Rostocker Straßenbahn. Straßenbahn – das Symbol für die Verbindung zweier Orte. Das besonderer an dieser Bahnfahrt war, dass alle Teilnehmer eine Maske trugen als Zeichen der Anonymität. Am Ende der Rundfahrt konnten diese wieder abgenommen werden. Automatisch entstanden zündende Gespräche zum Thema soziales Engagement und Gemeinschaftsgefühl, die dann auf der Party vertieft wurden.

HAWK Hochschule in Hildesheim - Projektwoche

Die HAWK Hochschule in Hildesheim um Prof. Dr. Christoph Kolbeck und Gründercoach Tim Bauer füllte die gesamte Woche mit spannenden Veranstaltungen rund um die Thematik Unternehmergeist. Am Montag startete die Aktionswoche mit einem Networking Dinner, wo ca. 20 gründungsinteressierte Studenten in entspannter Atmosphäre über kreative Ideen diskutierten. Ein besonders kreatives Team stellte ein etwas anderes Businessplanspiel vor, das dem Erlebnischarakter und künstlerischen Anspruch der Hochschule entsprach. Das interessante Programm wurde am Dienstag mit einer Fachtagung der niedersächsischen Gründercoaches und regionalen Netzwerkpartner fortgesetzt. Gemeinsam wurde über neue innovative Ansätze der Förderung von Ausgründungen aus Hochschulen diskutiert. Bei der Gründermesse am Mittwoch präsentierten zahlreiche Studierende ihre innovativen Geschäftsideen und Produkte - wie der Multitouchtable, der durchaus mit einem riesigen IPhone verglichen werden kann. In intensiven Gesprächen konnten Fragen rund um das Thema Gründung an der Hochschule erörtert werden. Die Lighting Designer der Hochschule setzten die Gründerveranstaltungen mit ihrer Beleuchtungskunst in eine ganz besondere Atmosphäre. Am Donnerstag fand dann die feierliche Prämierung des Businessplanwettbewerbes statt. Die HAWK wurde im Rahmen des Wettbewerbs von der regionalen Wirtschaft unterstützt. Die Gewinner konnten sich nicht nur auf ein Preisgeld freuen, sondern auch wertvolle Kontakte mit Unternehmern schließen. Nach Auskunft des Projektleiters Tim Bauer trafen die Aktionen punktgenau den unternehmerischen Nerv der Studierenden, denn die Gründung des eigenen Unternehmens ist schon längst zu einer interessanten Karriereentscheidung geworden.

Engagement der Arbeitsagenturen in Norddeutschland

Alle 12 Agenturen für Arbeit in Norddeutschland sind in diesem Jahr Partner der Week. „Indem wir die Kreativität und die Ideen bei jungen Menschen entfesseln, können wir die erfolgreichen Produkte und Unternehmen von morgen schaffen“, so Helmut Westkamp, Leiter der Schweriner Arbeitsagentur. „Die heutige Jugend hat die Möglichkeiten, die Welt mit ihren Ideen positiv zu verändern und so die Zukunft nach ihren Wünschen zu formen!“, so Westkamp weiter. Herr Westkamp nahm auch an der Abschlussveranstaltung zur Week im AlpinCenter Wittenburg teil, wo er den Studierenden des Landes Mecklenburg-Vorpommern wichtige Tipps mit auf den Weg gab. Bei der Organisation der Veranstaltungen zur Week arbeiteten die Agenturen mit vielen Verbänden wie den IHK und den HWK sowie Unternehmen und Bildungsträgern zusammen. So konnte den verschiedenen Zielgruppen, vom Schulabgänger bis hin zum arbeitslosen Akademiker, ein reichhaltiges und informatives Programm geboten werden. Die Agentur für Arbeit in Schwerin veranstaltete im Rahmen der Week in der gesamten Woche Events zum Thema. Bereits am ersten Tag der Aktionswoche erhielten Interessierte im Berufsinformationszentrum ein Rundum-Beratungspaket von Förderer der Region. Auf einer weiteren Veranstaltung berichteten Unternehmer, die vor 10 Jahren im Rahmen eines Existenzgründerprojektes der Agentur für Arbeit mit Namen Jobmotor teilnahmen, über ihre Erfolge und Misserfolge. Dieses offene Gespräch kam besonders gut beim Publikum an, da die gestandenen Unternehmer sozusagen als lebendes Beispiel einer erfolgreich geförderten Existenzgründung durch die Agentur für Arbeit fungierten.

ADT – Jahreskonferenz in München

Vom 15. – 17. November fand die Jahreskonferenz des Bundesverbandes Deutscher innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. in München statt. Eingeladen waren ca. 100 Gründerexperten aus der ganzen Bundesrepublik. Bereits im Journal „Technologie Review“ angekündigt stellte der ADT die Global Entrepreneurship Week seinen Partnern und Netzwerken vor. So wurde das Logo auf der Agenda der Veranstaltung platziert, der Week-Leitfaden in die Tagungsunterlagen gelegt und die Hochschule Wismar konnte mit einem Stand auf der Tagung die Week präsentieren. Die Teilnehmer der Konferenz, die sich am Stand über Aktivitäten und die Ziele der Week informierten, lobten den Grundgedanken, den Unternehmergeist gerade bei allen jungen Menschen zu fördern und somit eine Plattform der Sensibilisierung für mehr unternehmerisches Engagement zu schaffen.

Das Infomobil – ein Deutsch-Polnisches Weekprojekt

Das Infomobil des Koordinators der Week in Polen besuchte vom 16. – 20. November die Partner der Week in Nordostdeutschland. Das Infomobil wurde als Zeichen von transnationalen Aktionen zwischen Polen und Deutschland im Rahmen der Global Entrepreneurship Week ins Leben gerufen. Dafür statteten die polnischen Koordinatoren das Auto zu einem farbenprächtigen Werbeträger der Week aus. Mit dem deutsch-polnischen Infomobil soll der internationalen Vernetzung eine besondere Bedeutung beigemessen werden. Die deutschen Partner erfahren mehr über die Aktivitäten im Nachbarland und können ihr Wissen weitergeben. Daraus erwachsen neue Synergien, die tragfähige Projektideen ins Leben rufen können. Am Montag startete das polnische Team in Potsdam bei der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), wo es in die Tagesveranstaltung „Selbstständig in Medien“ eingebunden wurde. So erhielten die gründungsinteressierten Studierenden die Möglichkeit, ihre Ideen dem polnischen Team vorzustellen. Die HFF ist international ausgerichtet und sehr an Kooperationen in gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprojekten interessiert. Die deutschen und polnischen Teilnehmer konnten ihre Kompetenzen und Projektziele vergleichen und Möglichkeiten einer künftigen Zusammenarbeit diskutieren. Am Abend nahm das Infomobil-Team am Regionaltreffen des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2009/10 an der TU Cottbus teil. So reiste das Infomobil bis zum Freitag von Potsdam, über Berlin, Cottbus, Frankfurt (Oder), Malchow, Neubrandenburg bis hin zur deutschen Ostseeküste nach Stralsund und Greifswald, wo es an einer Begegnung mit Jungunternehmern der Universität Greifswald teilnahm. Diese gemeinsame Aktion mit den polnischen Partnern stärkte das internationale Gefühl der Week und strahlte Solidarität mit der Förderung des jungen Unternehmergeistes aus. Explizit für die Verbreitung der Idee erstellte die Hochschule Wismar einen Trailer zum Infomobil, der als internationale Werbeträger für die Week 2010 fungieren wird. Viele Partnerländer haben die Tour des Infomobils in Deutschland verfolgt und begrüßen derartige Ideen zur Förderung des globalen Charakters der Week. Die Tour des Infomobils in Deutschland wird auf dem Ländertreffen in Dubai im März 2010 ausgewertet, wo der polnische Koordinator und die Hochschule Wismar das Gemeinschaftsprojekt vorstellen werden. Eine Übertragbarkeit der Idee auf andere Länder wurde bereits diskutiert.

Abschlussveranstaltung der Week in Norddeutschland

Fünf Hochschulen des Landes kämpften um den Landespokal für Unternehmergeist in Wittenburg Trotz Wirtschaftskrise ist Unternehmergeist nicht out: Das bewiesen am letzten Samstag fast 200 Studentinnen und Studenten der Hochschulen Neubrandenburg, Greifswald, Wismar, Stralsund und Rostock. In einem sportlich-kreativen Wettbewerb mussten die einzelnen Hochschulteams, angefeuert von ihre Fanclubs und deren tollen Schlachtrufen, um den begehrten Landespokal für Unternehmergeist kämpfen. Auch einige Partner der Week nutzen dieses Event, um in einer Ausstellung auf dem sogenannten Dorfplatz des AlpinCenters mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Vertreter der Agenturen für Arbeit aus Norddeutschland, Unternehmer der Region und Bildungseinrichtungen präsentierten sich im Design der Global Entrepreneurship Week und konnten als Zuschauer am Wettbewerb sowie am anschließenden Forum teilnehmen. So erhielten sie ein Bild über das vorhandene unternehmerische Potenzial von morgen und konnten neue Ideen für gemeinsame Aktionen im Rahmen der Global Entrepreneurship Week 2010 sammeln. Als die Busse mit den Studierenden morgens in Wittenburg ankamen, zeigten sich schon die tolle Stimmung und Motivation der Teams und deren Fans. Bei den insgesamt sechs Stationen kam es schon das eine oder andere Mal vor, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstand, so wetteiferten alle mit. Ein besonderes Highlight war die Powerpoint-Karaoke. Niemand kannte diese Form der Karaoke zuvor. Ziel war es, eine Präsentation zum Thema Erfindergeist/Unternehmergeist vorzustellen. Diese bestand aus 8 Folien, die die Vortragende vorher noch nicht gesehen hatten. Die witzigen und kreativen Referate zu den Folien waren ein Augen- und Ohrenschmaus für das gegeisterte Publikum. Manchmal hörte man förmlich den Groschen bei den Vortragenden fallen, wenn sie merkten, dass es sich z.B. um die Darwinsche Evolutionstheorie oder die Erfindung der Glühbirne handelte. Bis zum Nachmittag wurden die Teams durch die Stationen manövriert. Danach fand der formelle Teil des Landeshochschulwettbewerbes statt, wo neben der Siegerehrung und einer Videokonferenz mit dem Week-Partner in Tallinn einige Vertreter aus der Wirtschaft und Wissenschaft ihre Botschaften an die Studentenschaft überbrachten. Als Sieger ging die schon zu Beginn der Veranstaltung lautstärkste Hochschule hervor, die Fachhochschule Stralsund. Die Hochschule Wismar ging als Zweiter hervor. Es folgten die Universität Greifswald, die Hochschule Neubrandenburg und die Universität Rostock auf den entsprechenden Plätzen. Gemeinsam feierten die Hochschulen im Anschluss im Heustadl ihren Pokal. Einige nutzen die Zeit und fuhren eine Runde Ski oder Snowboard. Das AlpinCenter schenkte allen Teilnehmern zum Abschluss ein Zweistunden-Freiticket für den nächsten Besuch. Es ist hinreichend bekannt, dass Studenten gut feiern können. Die Global Entrepreneurship Week hat mit dieser Veranstaltung gezeigt, dass unter unseren Studenten viele kreative und ehrgeizige Köpfe schlummern, die das Gemeinschaftsgefühl wie Teamgeist noch großschreiben. Damit wurde das Ziel, den jungen Unternehmergeist bei den Studenten mit Action, Fun und Kreativität zu wecken, voll erfüllt. Insgesamt kann der Veranstalter, die Hochschule Wismar, einschätzen, dass dieses Event auch dazu beigetragen hat, die Hochschulen näherzubringen. Die Hochschule Wismar dankt dem Landeswirtschaftsministerium sowie dem Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern und dem AlpinCenter Wittenburg für die freundliche Unterstützung des Events.

Internationale Aktionen deutscher Partner

Durch die persönlichen Kontakte des Rektor, Prof. Grünwald, konnten in diesem Jahr auch deutsch-afrikanische Week-Aktionen ins Leben gerufen werden. Nach Vorstellung der Global Entrepreneurship Week bei SAFRI – Südliches Afrika Initiative der deutschen Wirtschaft veranstaltete diese am 16. und 17. November in Malawi unter dem Motto „Take Charge of your Life“ mit mehr als 60 Teilnehmern einen zweitägigen Workshop. Ziel war es, mit Teilnehmern, junge Menschen, die ihre berufliche Karriere planten, ein Konzept zu erarbeiten, um ihre Visionen und Zukunftspläne Wirklichkeit werden zu lassen. In den einzelnen Modulen wurde die Teilnehmer kritisch hinterfragt, welche Kompetenzen und Fähigkeiten zur Erlangung der Traumzieles vorhanden sind und welche Anstrengungen mit Hilfe der deutschen Initiative unternommen werden können. Diese Veranstaltung wurde gesponsert von der Daimler AG und in Zusammenarbeit mit der South Africa Initiative of German Business sowie Junior Achievements, der ebenfalls durch Prof. Grünwald mit der Organisation erstmalig zusammengebracht wurde. In einer weiteren Veranstaltung, die vom 20. – 22. November im Rahmen der Global Entrepreneurship Week stattfand, stellte der deutsche Partner in Südafrika Gründungsmodelle vor. Unter dem Motto „Take charge of your business“ waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Businessidee zu präsentieren, die von deutschen und afrikanischen Experten geprüft wurde. Außerdem wurden in professionellen Seminaren die unternehmerischen Fähigkeiten der Teilnehmer geprüft. In Ihrer Auswertung bekräftigte Frau Mapili von SAFRI das positive Feedback seitens der Veranstalter und Teilnehmer. Auch die erstmalige Kooperation mit Junior Achievements in Südafrika lief sehr gut. Es ist nun ein MOU geplant, um weitere gemeinsame Aktivitäten ins Leben zu rufen. Natürlich ist SAFRI auch im nächsten Jahr dabei, wenn die weltweite Aktionswoche zur Förderung des jungen Unternehmergeistes wieder startet.

Internationale Aktionen deutscher Partner

Durch die persönlichen Kontakte des Rektor, Prof. Grünwald, konnten in diesem Jahr auch deutsch-afrikanische Week-Aktionen ins Leben gerufen werden. Nach Vorstellung der Global Entrepreneurship Week bei SAFRI – Südliches Afrika Initiative der deutschen Wirtschaft veranstaltete diese am 16. und 17. November in Malawi unter dem Motto „Take Charge of your Life“ mit mehr als 60 Teilnehmern einen zweitägigen Workshop. Ziel war es, mit Teilnehmern, junge Menschen, die ihre berufliche Karriere planten, ein Konzept zu erarbeiten, um ihre Visionen und Zukunftspläne Wirklichkeit werden zu lassen. In den einzelnen Modulen wurde die Teilnehmer kritisch hinterfragt, welche Kompetenzen und Fähigkeiten zur Erlangung der Traumzieles vorhanden sind und welche Anstrengungen mit Hilfe der deutschen Initiative unternommen werden können. Diese Veranstaltung wurde gesponsert von der Daimler AG und in Zusammenarbeit mit der South Africa Initiative of German Business sowie Junior Achievements, der ebenfalls durch Prof. Grünwald mit der Organisation erstmalig zusammengebracht wurde. In einer weiteren Veranstaltung, die vom 20. – 22. November im Rahmen der Global Entrepreneurship Week stattfand, stellte der deutsche Partner in Südafrika Gründungsmodelle vor. Unter dem Motto „Take charge of your business“ waren die Teilnehmer aufgefordert, ihre Businessidee zu präsentieren, die von deutschen und afrikanischen Experten geprüft wurde. Außerdem wurden in professionellen Seminaren die unternehmerischen Fähigkeiten der Teilnehmer geprüft. In Ihrer Auswertung bekräftigte Frau Mapili von SAFRI das positive Feedback seitens der Veranstalter und Teilnehmer. Auch die erstmalige Kooperation mit Junior Achievements in Südafrika lief sehr gut. Es ist nun ein MOU geplant, um weitere gemeinsame Aktivitäten ins Leben zu rufen. Natürlich ist SAFRI auch im nächsten Jahr dabei, wenn die weltweite Aktionswoche zur Förderung des jungen Unternehmergeistes wieder startet.

Universität Rostock: Jugend studiert, forscht und gründet

Hilfe bei der Berufs- und Studienorientierung

Unter der Initiative des Gründerbüros und der Allgemeinen Studienberatung der Hochschule lud die Universität Rostock am 18. November 2009 interessierte Schüler und Lehrer aus Mecklenburg-Vorpommern zur Week-Veranstaltung „Jugend studiert, forscht und gründet“ auf den Campus Ulmenstraße ein. Sie richtete sich insbesonde-re an Personen, die sich unternehmerisch engagieren möchten. Schüler und Betreuungslehrer bekamen die Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre mit Jungunternehmern und Mitarbeitern der Hochschule in Kontakt zu treten. Die Veranstaltung fand von 15.00 bis 18.00 Uhr statt und wurde von 110 Teilnehmenden besucht.

Die Allgemeine Studienberatung und das Gründerbüro, zentrale Koordinierungsstelle der Universität Rostock in Sachen Existenzgründung, erteilten zu wichtigen Aspekten rund um Studium und Gründung Auskunft:

  • Wer bietet unternehmerisches Wissen schon vor dem Studium an?
  • Kann man ein Unternehmen an der Hochschule weiterführen?
  • Welche Unterstützung erhalten Gründungsinteressierte an der Universität?
  • Was raten gestandene Chefs den jungen Unternehmern?
  • Wo gibt es finanzielle Unterstützung?

Die Veranstaltung wurde unterstützt vom Projekt „Gründungslehre“ der Universität, von der Rostocker Gründerini-tiative „roxi“, von der Initiative „Schülerfirmen MV“ und vom Projekt „Wettbewerb Youth Entrepreneurship“.

Ziel war es, junge Menschen für studienbegleitendes Forschen und Unternehmertum zu begeistern. Die Universi-tät Rostock strebt eine praxisorientierte Form der Lehre an. Die Forschungsarbeit und deren Transfer in marktrei-fe Geschäftsmodelle sind wesentliche Bestandteile des Weges zur gründerfreundlichen Universität.

Der Week-Photo-Contest 2009

Der dieses Jahr zum ersten Mal ausgerufene Week-Photo-Contest hatte das Thema „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! – Aber wie sieht ein Foto aus, das den Begriff „Unternehmergeist“ darstellt?“ Eine Jury kürte aus allen Einsendungen die drei Gewinner.

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bekennt sich eindeutig zur Week 2010

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Erfahren Sie mehr über die Schirmherrschaft der Week und lesen Sie die Grußworte hochrangiger Persönlichkeiten unseres Landes.

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Trailer 2009 GEW Abschlussveranstaltung in Wittenburg von Stephan und Maria Buske GEW Abschlussveranstaltung in Wittenburg von AVEO television

Photocontest 2009: Die Gewinner

Schirmherrschaft: Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie
gefördert von: Koordinator in Deutschland: